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KIT 2016: Infektionskrankheiten interdisziplinär behandeln

Infektiologen und Tropenmediziner tagen in Würzburg

Würzburg, Februar 2016 – Infektionskrankheiten stellen besondere Herausforderungen an die klinische und wissenschaftliche Medizin verschiedenster Fachrichtungen, die Gesundheitspolitik und die Gesellschaft. In Zeiten globaler Flüchtlingsbewegungen, dem Vormarsch multiresistenter Erreger und der Ausbreitung von Viruserkrankungen wie Zika rücken Infektiologie und Tropenmedizin verstärkt in den Fokus. Daneben erfordern langjährige Themen wie HIV/AIDS, Virushepatitiden und opportunistische Infektionen bei Immunsuppression durch neue Entwicklungen eine Neubewertung und Ausrichtung von Wissenschaft und klinischer Patientenversorgung. Auf dem 13. Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin KIT 2016 vom 15. bis 18. Juni 2016 in Würzburg diskutieren Experten den aktuellen Forschungsstand ihres Fachgebiets und regen zum fachübergreifenden Austausch an. Wissenschaftler können ihre Abstracts noch bis zum 22. Februar 2016 einreichen.

Innovative Konzepte und interdisziplinäre Forschung sind mehr denn je gefragt. Fachkundige infektiologische Versorgung in Klinik und Praxis nimmt einen hohen Stellenwert ein und betrifft längst nicht nur Mediziner. Der KIT 2016 richtet sich gleichermaßen an Kliniker in der stationären Krankenversorgung und im niedergelassenen Bereich, an Basiswissenschaftler und an klinische Forscher, aber auch Pflegekräfte möchte Kongresspräsident Professor Dr. med. Hartwig Klinker mit seinem Kongressprogramm ansprechen: „Mit neuen Formaten wie dem in den KIT integrierten Pflegekongress bieten wir in einem mehrstündigen Seminar Hintergrundwissen und praktische Tipps für den fachgerechten Umgang und die Pflege infektiologischer Patienten“. Das Hauptprogramm des 4-tägigen Kongresses umfasst neben Plenarsitzungen mehr als 50 wissenschaftliche Symposien sowie zahlreiche Workshops und Kurse.
Insbesondere jungen Wissenschaftlern soll der Kongress als Plattform dienen. Deshalb fördert die Kongressleitung intensiv deren Teilnahme. Mit der Gelegenheit, Abstracts im Rahmen des Kongressprogramms vorzutragen, binden die Veranstalter junge Infektiologen und Tropenmediziner aktiv in das Kongressgeschehen ein und bieten gerade ihnen eine Chance, ihre wissenschaftlichen Ergebnisse persönlich vor einem großen Fachpublikum zu
präsentieren. Darüber hinaus können Autoren angenommener Abstracts ihre Forschungsergebnisse im Rahmen von „Best Poster Sessions“ präsentieren. Nachwuchswissenschaftler, die ein Abstract einreichen, können sich auch um eines von 20 Reisestipendien im Wert von jeweils 500 Euro bewerben – dieses umfasst die Tagungsgebühr, Anreise und Übernachtung am Kongressort. Die Frist zur Einreichung der Abstracts wurde auf den 22. Februar 2016 verlängert.
Highlights des KIT als größter deutschsprachiger Kongress für Infektiologie und Tropenmedizin sind die Plenarvorträge, in denen sich Experten der Infektiologie und Tropenmedizin mit zentralen Themen ihres Fachs befassen – von der Flüchtlingsmedizin über die Bekämpfung von multiresistenten Erregern bis hin zum aktuellen Stand der HIV-Behandlung. „Wir haben ein breit gefächertes Programm zusammengestellt und möchten damit die Teilnehmer zum interdisziplinären Austausch anregen“, sagt Kongress-Vizepräsident Prof. Dr. med. Andrew J. Ullmann. Neuste Forschungsergebnisse diskutieren Experten auch auf der Kongress-Pressekonferenz am Donnerstag, 16. Juni 2016 von 11.30 bis 12.30 Uhr.
Das Kongressprogramm und viele Informationen rund um den Kongress finden Interessierte auf www.KIT2016.de.

Die ganze Pressemitteilung inklusive weiterer Informationen finden Sie hier.

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